• FEBRUAR 2021 – FIPS-NEWS NR. 30: TRADITIONSPFLEGE DER BUNDESWEHR AM BEISPIEL DER GEBIRGSJÄGER MIT DEM EDELWEIẞ

    Die Bundeswehr versucht, ihren Rekruten Werte zu vermitteln, die sich deutlich von denen der Wehrmacht im NS-Regime unterscheiden. Trotzdem gibt es immer wieder Vorfälle, wo deutlich wird, dass in den Kasernen Anknüpfungen an die Geschichte der Wehrmacht im 3. Reich aktiviert werden. Besonders interessant ist dies im Falle der Gebirgsjäger mit dem Edelweiß, deren Geschichte dadurch gekennzeichnet ist, dass sie im 2. Weltkrieg im Balkan und in Griechenland Massaker an der Zivilbevölkerung verübt hatten, die bis heute nicht gesühnt sind.

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  • JANUAR 2021 – FIPS-NEWS NR. 29: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS TEIL IV: ZUM WIDERSTAND GEGEN DIE JUNTA UND DIE SOLIDARITÄTSBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND (1967-1974)

    Als sich die Junta am 21. April 1967 an die Macht putschte, verhinderte sie damit den Wahlsieg eines Bündnisses linker Kräfte in Griechenland. Die Militärjunta herrschte in Griechenland 7 Jahre von 1967 – 1974. Diese 7 Jahre sind nicht nur 7 Jahre brutaler Repression, sondern es sind auch 7 Jahre vielfältigen und gerechten Widerstands.

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  • DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 28: ZUM DISKURS „WAS IST ISRAEL BEZOGENER ANTISEMITISMUS?“

    Wir nehmen Stellung gegen Israel bezogener Antisemitismus, der unterschiedliche ideologische und politische Strömungen in Deutschland eint und keinesfalls als Antisemitismus gleich zu erkennen ist.
    Zunehmend begegnen uns in Deutschland auch Ansichten und Handlungen, die den Vorwurf des Antisemitismus zwar weit von sich weisen, die jedoch Argumenten eines auf Israel bezogenen Antisemitismus zugänglich sind oder diesen Ansichten und Handlungen gegenüber eine Appeasement-Haltung einnehmen.

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  • DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 27: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS – TEIL III: 1950 – 1974

    Nach den Bürgerkriegen in Griechenland bestand eine extreme Spaltung in der Gesellschaft zwischen rechten, royalistischen, militaristischen und antikommunistischen Kräften einerseits und linken, republikanischen, demokratischen und sozialistischen Kräften andererseits. Diese Gegensätze mussten ausgetragen werden. Es waren die royalistischen und militaristischen Kräfte der Rechten, die die Entscheidung mit der Gewalt des Militärs herbeiführten, während die republikanischen und demokratischen Kräfte der Linken eine Veränderung der Macht mittels Wahlen und des Parlaments herbeiführen wollten.

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  • DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 26: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS – TEIL II: 1941 – 1949

    In Deutschland ist die Erinnerung an die Verbrechen NS-Deutschlands in Griechenland in der Zeit von 1941 – 1944 faktisch nicht vorhanden. Statt einer Erinnerungskultur wird die Ablehnung von Wiedergutmachungen gepflegt.
    Auch in Griechenland wurde die Erinnerung an den Kampf gegen die NS-Besatzung und die Bürgerkriege in der Zeit von 1943 – 1949 von einer Sicht durch die „antikommunistische Brille“ geprägt. Es dauerte Jahrzehnte bis die von der EAM/ELAS geführten Kämpfe gegen die NS-Besatzer in die nationale Erinnerungskultur aufgenommen wurden.

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  • DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 25: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS – TEIL I: 1821 – 1940

    Die Widersprüche zwischen Republikanismus und Monarchismus, zwischen Demokratie und Militarismus in der griechischen Gesellschaft prägten die Entwicklung Griechenlands seit seiner staatlichen Neugründung 1821. Selbst nach der Befreiung Griechenlands 1944/45 wirkten diese Widersprüche in neuer Form fort: Neubeginn mit einer demokratischen Republik versus Rückkehr zu einer von Militärs und Antirepublikanern geprägten Monarchie.

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  • NOVEMBER 2020 – FIPS-NEWS Nr. 24: Filmgespräch zu „Ein Lied für Argyris“

    Ein „Lied für Argyris“ ist ein Dokumentarfilm von Stefan Haupt aus dem Jahre 2006 über die Barbarei deutscher Soldaten in dem griechischen Dorf Distomo. Am 10.6.1944 fielen deutsche Soldaten der Waffen-SS über das Dorf Distomo nahe Delphi her und ermordeten auf bestialische Weise 218 Bewohner des Dorfes. Argyris Sfountouris überlebte mit seinen drei älteren Schwestern als Vierjähriger dieses Grauen. Er und andere im Film zu Wort kommende Überlebende konfrontieren uns mit ihrem Leiden und ihren Traumata. Argyris Sfountouris lässt uns teilhaben an seinem weiteren Leben und am Kampf der Überlebenden, Angehörigen und Nachkommen für Gerechtigkeit und Entschädigung.

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  • OKTOBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 23: Demokratie stärken, rechtsextremismus und rassismus bekämpfen

    Editorial Angesichts des sich seit Jahren und Jahrzehnten immer weiter ausbreitenden Rechtsextremismus und Rassismus in Wort und Tat bis hin zu Morden haben am 28.9.2020 über 30 zivilgesellschaftliche Organisationen in […]

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FEBRUAR 2021 – FIPS-NEWS NR. 30: TRADITIONSPFLEGE DER BUNDESWEHR AM BEISPIEL DER GEBIRGSJÄGER MIT DEM EDELWEIẞ

Die Bundeswehr versucht, ihren Rekruten Werte zu vermitteln, die sich deutlich von denen der Wehrmacht im NS-Regime unterscheiden. Trotzdem gibt es immer wieder Vorfälle, wo deutlich wird, dass in den Kasernen Anknüpfungen an die Geschichte der Wehrmacht im 3. Reich aktiviert werden. Besonders interessant ist dies im Falle der Gebirgsjäger mit dem Edelweiß, deren Geschichte dadurch gekennzeichnet ist, dass sie im 2. Weltkrieg im Balkan und in Griechenland Massaker an der Zivilbevölkerung verübt hatten, die bis heute nicht gesühnt sind.

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JANUAR 2021 – FIPS-NEWS NR. 29: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS TEIL IV: ZUM WIDERSTAND GEGEN DIE JUNTA UND DIE SOLIDARITÄTSBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND (1967-1974)

Als sich die Junta am 21. April 1967 an die Macht putschte, verhinderte sie damit den Wahlsieg eines Bündnisses linker Kräfte in Griechenland. Die Militärjunta herrschte in Griechenland 7 Jahre von 1967 – 1974. Diese 7 Jahre sind nicht nur 7 Jahre brutaler Repression, sondern es sind auch 7 Jahre vielfältigen und gerechten Widerstands.

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DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 28: ZUM DISKURS „WAS IST ISRAEL BEZOGENER ANTISEMITISMUS?“

Wir nehmen Stellung gegen Israel bezogener Antisemitismus, der unterschiedliche ideologische und politische Strömungen in Deutschland eint und keinesfalls als Antisemitismus gleich zu erkennen ist.
Zunehmend begegnen uns in Deutschland auch Ansichten und Handlungen, die den Vorwurf des Antisemitismus zwar weit von sich weisen, die jedoch Argumenten eines auf Israel bezogenen Antisemitismus zugänglich sind oder diesen Ansichten und Handlungen gegenüber eine Appeasement-Haltung einnehmen.

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DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 27: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS – TEIL III: 1950 – 1974

Nach den Bürgerkriegen in Griechenland bestand eine extreme Spaltung in der Gesellschaft zwischen rechten, royalistischen, militaristischen und antikommunistischen Kräften einerseits und linken, republikanischen, demokratischen und sozialistischen Kräften andererseits. Diese Gegensätze mussten ausgetragen werden. Es waren die royalistischen und militaristischen Kräfte der Rechten, die die Entscheidung mit der Gewalt des Militärs herbeiführten, während die republikanischen und demokratischen Kräfte der Linken eine Veränderung der Macht mittels Wahlen und des Parlaments herbeiführen wollten.

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DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 26: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS – TEIL II: 1941 – 1949

In Deutschland ist die Erinnerung an die Verbrechen NS-Deutschlands in Griechenland in der Zeit von 1941 – 1944 faktisch nicht vorhanden. Statt einer Erinnerungskultur wird die Ablehnung von Wiedergutmachungen gepflegt.
Auch in Griechenland wurde die Erinnerung an den Kampf gegen die NS-Besatzung und die Bürgerkriege in der Zeit von 1943 – 1949 von einer Sicht durch die „antikommunistische Brille“ geprägt. Es dauerte Jahrzehnte bis die von der EAM/ELAS geführten Kämpfe gegen die NS-Besatzer in die nationale Erinnerungskultur aufgenommen wurden.

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4 DIGITALE KONFERENZEN: dIE GRIECHISCHE JUNTA UND IHRE GEGNER / eRINNERUNGSKULTUR IN GRIECHENLAND UND DEUTSCHLAND

Einladung zu vier digitalen Konferenzen im deutsch-griechischen Fachkräfteaustausch „Die griechische Junta und ihre Gegner – Erinnerungskultur in Griechenland und Deutschland“ Für die Teilnehmer*innen erfolgt eine Übersetzung in griechisch, bzw. deutsch. Damit auch alle, die teilnehmen wollen, dies in heutigen „unbequemen“ Zeiten auch können, findet der Fachkräfteaustausch in vier digitalen Konferenzen statt. Jede Konferenz dauert ca. 2 – 3 Stunden (19:00 – 21:00 Uhr deutscher Zeit) mit Vortrag, Diskussion und Filmbesprechung. Die angegebenen Filme sollen jeweils von jedem*r, bzw. in kleinen Gruppen vorher betrachtet werden. Der 17. November ist in Griechenland ein Tag der Erinnerung, an dem mit Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen dem Aufstand der Student*innen in Athen gegen die Militärjunta gedacht wird, der am 17. November 1973 blutig niedergeschlagen wurde. Wir wollen uns mit den Geschehnissen und über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Erinnerungskultur in Griechenland und Deutschland beschäftigen. 1. Konferenz Donnerstag, den 10. Dezember: Vortrag: „Der Schattenstaat“ (Panakratos) und der Militärputsch der Junta“ (Prof. Hans Schlumm) Film: „Z – Anatomie eines politischen Mordes“ (1969) – 120 min. Film von Costa Gavras, Musik von Mikis Theodorakis, https://www.youtube.com/watch?v=a1cSXuQZqrE 2. Konferenz Donnerstag, den 17. Dezember: Vortrag: “Militaristische, autoritäre und konservative Traditionen in der Pfadfinderbewegung – Die Rolle der Pfadfinder in Griechenland […]

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DEZEMBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 25: VORTRÄGE ZUR GESCHICHTE GRIECHENLANDS – TEIL I: 1821 – 1940

Die Widersprüche zwischen Republikanismus und Monarchismus, zwischen Demokratie und Militarismus in der griechischen Gesellschaft prägten die Entwicklung Griechenlands seit seiner staatlichen Neugründung 1821. Selbst nach der Befreiung Griechenlands 1944/45 wirkten diese Widersprüche in neuer Form fort: Neubeginn mit einer demokratischen Republik versus Rückkehr zu einer von Militärs und Antirepublikanern geprägten Monarchie.

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NOVEMBER 2020 – FIPS-NEWS Nr. 24: Filmgespräch zu „Ein Lied für Argyris“

Ein „Lied für Argyris“ ist ein Dokumentarfilm von Stefan Haupt aus dem Jahre 2006 über die Barbarei deutscher Soldaten in dem griechischen Dorf Distomo. Am 10.6.1944 fielen deutsche Soldaten der Waffen-SS über das Dorf Distomo nahe Delphi her und ermordeten auf bestialische Weise 218 Bewohner des Dorfes. Argyris Sfountouris überlebte mit seinen drei älteren Schwestern als Vierjähriger dieses Grauen. Er und andere im Film zu Wort kommende Überlebende konfrontieren uns mit ihrem Leiden und ihren Traumata. Argyris Sfountouris lässt uns teilhaben an seinem weiteren Leben und am Kampf der Überlebenden, Angehörigen und Nachkommen für Gerechtigkeit und Entschädigung.

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OKTOBER 2020 – FIPS-NEWS NR. 23: Demokratie stärken, rechtsextremismus und rassismus bekämpfen

Editorial Angesichts des sich seit Jahren und Jahrzehnten immer weiter ausbreitenden Rechtsextremismus und Rassismus in Wort und Tat bis hin zu Morden haben am 28.9.2020 über 30 zivilgesellschaftliche Organisationen in Hessen 10 Forderungen vorgetragen, wie die politische Ebene nicht nur in Worten, sondern mit ernsthaften Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und Rassismus vorgehen sollte. FIPS hat diese „Forderungen an die hessische Landesregierung“ mit unterzeichnet. Diese Forderungen nach Reaktionen der politischen Ebene ersetzt jedoch nicht den öffentlichen gesellschaftlichen Protest und Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Ganz zentral ist die Solidarität, die Anteilnahme und der Zusammenschluss mit all denjenigen, gegen die die Rechtsextremisten und Rassisten Hass sähen, Hetze verbreiten und mit Gewalt und Morden vorgehen. So waren etwa die Kundgebungen in Hanau und Frankfurt am Main am 22.08.2020 ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Opfern und Angehörigen des mörderischen rassistischen Anschlags in Hanau am 19.2.2020. FIPS und Wilde Rose e.V. haben in Hanau und Frankfurt daher an beiden Orten das unten wiedergegebene Flugblatt verteilt. Mit Zivilcourage, selbstbestimmt und mit Mut „nein“ sagen, über Rechtsradikalismus und Rassismus aufklären, auch im Alltag rechtsradikale und rassistische Auffassungen nicht dulden, Opfern von rassistischen Attacken beistehen, – es gibt viele Möglichkeiten solidarisch zu handeln. „Gerade die Bereitschaft, mit […]

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Einladung zur Herbstakademie 2020

Wilde Rose e.V. und FIPS laden ein zur Herbstakademie 2020 neuer Zeitraum: Freitag, den 25. September – Samstag, den 03. Oktober Die Herbstakademie ist ein Treffen Interessierter, die selbstorganisiert sich über aktuelle emanzipatorische gesellschaftliche, ökonomische und politische Themen austauschen und einige Tage miteinander in Solidarität und in der Natur treffen wollen. Willkommen sind Jung und Alt. Jede*r der kommt, kann sich mit eigenen Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Freizeitaktivitäten, usw. einbringen. Jede*r entscheidet selbst, wann er anreisen möchte. Es gibt keine Verpflichtung, den gesamten Zeitraum teilzunehmen. Das Tagungshaus ist in diesem Zeitraum „offene Hütte“. Bisher werden folgende Aktivitäten angeboten: Vortrag und Workshop zu der aktuellen journalistisch-wissenschaftlichen Debatte über die Zusammenhänge von Postkolonialismus und von „Israel-Kritik“ mit Antisemitismus. Dia-Show zu einer internationalen Jugendbegegnung in Argentinien und Chile Ende der 80er Jahre und Infos zur damaligen politischen Lage in Argentinien und Chile. Vortrag und Diskussion zum Thema „Aktualität der Forderung nach Reparationen und Entschädigungen für die Verbrechen NS-Deutschlands an den Völker Europas“. Vortrag zu „Prototypen in der Produktentwicklung“. Workshop zu Liedern aus emanzipatorischen internationalen Bewegungen. Diskussion: „Ist Jugendgruppenarbeit in Jugendverbänden noch zeitgemäß?“ – Vorstellung einer Jugendgruppenarbeit in Frankfurt in den 1980er Jahren an Hand von Dokumenten und Berichten. Diskussion über antirassistischen Kampf angesichts des […]

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