FIPS NEWS Nr. 1 Personzentrierte Krisenintervention und Suizidprävention mit Inhaftierten

Ausstellung in Mainz Sept. – Nov. 2018 Inhalt: Editorial Bericht von der Vernissage Begrüßungsrede Vier Begleittafeln (Suizidgefährdung / Risikofaktor Freiheitsentzug / Suizidale Symptomatik und Veränderungsprozess / unser Konzept der Krisenintervention) Wirksame Faktoren einer therapeutischen Krisenintervention Zum therapeutischen Gehalt künsterischer Gruppenarbeit Zur Personzentrierten Kunsttherapie Reflexionen über kunsttherapeutische Verläufe Weiterführende Literatur Ausblick Editorial Mit dieser Ausgabe von FIPS NEWS wollen wir über unsere Ausstellung „Verschlossene Welten“ von September bis November 2018 in der Karmeliterkirche in Mainz informieren. Die Ausstellung zeigte Bilder und Zeichnungen aus dem Leben – allerdings einem ganz besonderen Leben, einem Leben hinter Gittern. Doch wer würde mit zartfarbenen Aquarellen, verspielten Abstraktionen oder mit vor Angst erstarrten Gesichtern, die mit Acrylfarben auf Leinwand gebannt wurden, rechnen?  So weit reicht der Spannungsbogen der gezeigten Arbeiten. Die Bilder entstanden in einer vom Dipl. Sozialarbeiter Dr. Peter Milde geleiteten therapeutischen Behandlung in den Justizvollzugsanstalten Weiterstadt und Frankfurt am Main, die mit kunst- und sozialtherapeutischer Hilfe neu inhaftierte Untersuchungsgefangene dabei unterstützt, mit der neuen Situation im Gefängnis zurecht zu kommen. Denn von heute auf morgen im Knast zu sein, das verkraften viele nicht alleine – ohne Kontakt zur Frau, zu den Kindern oder zu Freunden. Angst vor der Zukunft, die nagende Schuld und Scham […]

Weiterlesen

Frankfurter Institut für Personzentrierte Sozialpädagogik und Sozialpolitik

FIPS versteht sich dem von Carl R. Rogers (1902 – 1987) begründeten Personzentrierten Konzept der Beratung, Therapie und gesellschaftlichen Handelns verpflichtet. Personzentrierte Sozialpädagogik ist Begleitung im therapeutischen Prozess, wenn interpersonelle Erfahrungen zu Inkongruenzen, Entfremdungen oder gar psychischen Erkrankungen geführt haben. FIPS entwickelt, begleitet und informiert über personzentrierte sozialpädagogische Konzepte und Projekte. Personzentrierte Sozialpolitik ist Kultur- und Gesellschaftskritik an gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Zuständen, die Entfremdung, Inkongruenzen und psychische Krankheiten erzeugen. FIPS unterstützt daher soziale, pädagogische, ökologische und politische Theorien, Aktivitäten und Bewegungen, die den nach Selbstverwirklichung strebenden Menschen in Einklang bringen mit einer humanistischen solidarischen Gesellschaft.

Weiterlesen
1 3 4 5